Stefanie Manhillen (D)
Berlijn Berlin Duitsland Alemania Deutschland
manhillen@hotmail.com
Ursprünglich kommt Stefanie Manhillen aus der Malerei, stellt aber deren Bedingungen in Frage: Warum muss ein Bild immer viereckig sein? Warum flach und durch einen Rahmen begrenzt?
Sie versucht, neue Möglichkeiten zu erkunden und eigene Formen zu finden. Dadurch entstehen zum Beispiel Bilder, deren Gegenstände über den Bildrahmen hinauswachsen, von der Decke hängende plastische Zeichnungen oder Farbkleckse, die zu Skulpturen erstarrt sind, aber eigentlich gerne Bilder wären.
Thematisch beschäftigt sich die Künstlerin mit der Gegensätzlichkeit von Idylle, Harmonie, perfekter Form zum einen und Zerstörung, Verwüstung, Zerbrechen der heilen Welt zum anderen.
Dahinter steckt die Einsicht, dass "Idyllle" eine Illusion ist, die umkreist, aber niemals eingefangen werden kann. Glück ist ein kleiner Moment, der sofort verschwindet, wenn man ihn festhalten will.
Diese Zerissenheit kommt auch in den Werken der Künstlerin zum Ausdruck, da hier Sanftes auf Wütendes, zarte Zeichnungen auf wilde Pinselstriche und unruhiges Formgewirr auf geglättete Flächen treffen.
Dabei wird mit allem Kunst gemacht, was zur Verfügung steht: Pinsel, Spülbürsten, Badeschwämme, Fingerspitzen. Für Blotevoeten werden es unter anderem die Füße sein, mit denen gemalt wird.
